Ökostromanbieter

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Ökostrom Vergleich

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Ökostromvergleich – Tarife im Vergleich

Die Energiewende gelingt in Deutschland vor allem dann, wenn sich mehr Menschen für Ökostrom entscheiden. Vielfach herrschen überflüssige Vorbehalte. Manche Verbraucher misstrauen dem Begriff, der scheinbar ähnlich inflationär gebraucht wird wie “Bio-Lebensmittel”. Sie möchten wissen, ob auch Ökostrom drin ist, wo Ökostrom draufsteht. Andere Energiekunden befürchten, dass Ökostrom wesentlich teurer als der konventionelle Strom sein könnte. Dem ist aber nicht so – im Gegenteil. Den Preis der regionalen Stadtwerke, bei dem immer noch über die Hälfte aller Privathaushalte Stromkunden sind, schlagen die meisten Ökostromtarife um Längen.

Tarife im Vergleich: Ökostrom als günstige Alternative

Ein Tarifvergleich zwischen dem regionalen Versorger und einem beliebigen Ökostromtarif lässt Letzteren praktisch immer gewinnen. Viele Deutsche machen sich einfach nicht die Mühe, diesen Vergleich einmal vorzunehmen, der sehr einfach ist. Manche Stromkunden befürchten auch, der Anbieterwechsel könnte sich für sie nachteilig auswirken, unter Umständen käme es sogar zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Das ist grundsätzlich nicht der Fall, der Gesetzgeber sichert den Kunden die lückenlose Stromversorgung zu. Der Wechsel selbst ist kinderleicht und lässt sich online beantragen. Es sind darüber hinaus viele günstige Ökostromtarife zu finden, denn etliche Energieversorger haben die Zeichen der Zeit erkannt und solche Tarife inzwischen im Angebot. Nach der Fukushima-Katastrophe Anfang 2011 erlebten Ökostromtarife in Deutschland einen wahren Hype, was grundsätzlich zu begrüßen ist. Einige Anbieter haben sich für den ausschließlichen Vertrieb von Ökostrom entschieden, hier haben Sie als Kunde die Wahl zwischen einigen interessanten Tarifen.

Woher kommt der Ökostrom?

Windkraft-, Solar- und Biogasanlagen liefern jeweils rund 30 Prozent des in Deutschland produzierten Ökostroms, der Rest stammt von Wasserkraftwerken oder aus seltener eingesetzten Technologien wie Erdwärme und Gezeitenkraftwerke. Die genaue Zusammensetzung lässt sich aus Gründen der statistischen Betrachtung nicht ermitteln, sie wechselt zudem von Jahr zu Jahr. Der Ökostrom aus Wasserkraftwerken wird von konventionellen Energieunternehmen zwar als solcher vermarktet, indem diese Unternehmen am europäischen Markt RECS-Zertifikate erwerben, mit denen skandinavische und teilweise österreichische und schweizerische Wasserkraftbetreiber ihre Anlagen finanzieren. Die hiesigen Unternehmen produzieren aber damit diesen Ökostrom nicht selbst. Der Anteil der deutschen Wasserkraftwerke an der Ökostromerzeugung ist sehr gering, der auf Wasserkraft basierende Ökostromanteil (per RECS-Zertifikat) hingegen sehr hoch. Er liegt bei rund einem Drittel. Anhand dieses Phänomens ergibt sich ein Kriterium für den Ökostrom Tarifvergleich.

Welche Zertifikate und Gütesiegel gibt es?

Ökostromzertifikate geben Auskunft über den Ökostrom: Wo wird er produziert, welche Kriterien in Bezug auf Nachhaltigkeit spielen dabei eine Rolle? Die RECS-Zertifikate werden wie erwähnt gehandelt, deutsche Stromkunden fördern damit beispielsweise norwegische Wasserkraftwerke. Das ist nicht unbedingt verwerflich, aber viele Verbraucher wünschen sich deutschen Ökostrom, weil sie hierzulande den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern wollen. Dafür stehen Gütesiegel, die auch belegen, dass der Anbieter in den Ausbau der regenerativen Stromerzeugung investiert. Als verlässlich in dieser Hinsicht gelten unter anderem:

  • Grüner Strom Label
  • ok power Siegel
  • TÜV-Siegel
  • Herkunftsnachweise vom Umweltbundesamt

Ökostrom nach dem Preis vergleichen

Auch Ökostrom gibt es zu unterschiedlichen Preisen und mit verschiedenen Tarifgestaltungen je nach Ihrem Verbrauchsverhalten, der Vertragsbindung, der Abnahmemenge und natürlich Ihrem Wohnort. Um im Tarifrechner einen Ökostrom Preisvergleich vornehmen zu können, geben Sie ihre Postleitzahl und den jährlichen Stromverbrauch Ihres Haushalts oder Büros in den Tarifrechner ein. Entnehmen Sie Ihren Verbrauch einfach der letzten Jahresabrechnung. Tarifeigenschaften, die Sie wählen können, sind beispielsweise die Preisgarantie und die Laufzeit. Sie sparen höchstwahrscheinlich Geld und unterstützen die erneuerbaren Energien mit Ihrem Ökostrom Vergleich.

Ökostromversorgung durch qualitätsbewusste Ökostromanbieter

In unserem Zeitalter hält der Nutzen erneuerbarer Energierträger eine zentrale Rolle im gesamten Stromversorgungskonzept inne. Die in ihrer ursprünglichen Form in der Natur anzutreffenden Energien der Naturelemente wie Sonne, Wind, Wasser oder Geothermie sind zweifellos für die Energieversorgung der Zukunft die leistungsstarke und klimatisch einzig vertretbare Lösung, deren Potential die unanfechtbare Alternative zu fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas ist. Ökostrom ist umweltgerechte Energie, das heißt, dieser Naturstrom wird einzig aus erneuerbaren Energiequellen generiert und in das vollständige Energieversorgungsystem eines Landes oder auch global integriert.

Ökoenergie aus rohstoffunabhängiger Energiegewinnung

Regenerative (erneuerbare) Energiequellen sind aufgrund ihres stetigen Vorhandenseins theoretisch unendlich nutzbar. Dies lässt sich am Beispiel der intensiven Nutzung von Solarenergie besonders gut verdeutlichen. Solarenergie wird für die technische Nutzung der Sonneneinstrahlungsenergie verwendet. Teilbereiche wie die Photovoltaik, die Solarthermie oder die Kraftwerktechnik für Sonnenwärme setzen verschiedene energieeffiziente Technologien ein, um höchstmögliche Quantitäten an sauberer Energie in die Gesamtstromversorgung einfließen zu lassen. Die in der Photovoltaik angewandte Energiegewinnung durch direkte Sonnenstrahlung über hochentwickelte Solarzellentechnologie findet sowohl dezentral als auch in gewaltigen Photovoltaikkraftwerken statt. Solarwärme wird in der Solarthermie (über Solarkollektoren für Gebäudeheizungstechnik) und Sonnenwäremkraftwerkstechnik genutzt.

Das Leistungspotential der Windenergie ist vielerorts ausbaufähig. Trotz der wetterbedingten Schwankungen in der Leistungsabgabe hat sich die Windenergie zu einem beachtlichen 20 % Anteil des gesamten Energieversorgungssystems für 2020 avanciert. Das vorhandene Flächenpotential bietet vielfältige Möglichkeiten für die Installation von modernen Windenergieanlagen, die bei effizienter Nutzung derzeit einen bedeutenden Teil des Weltenergiebedarfs decken können.

Natürlich zählt die Wasserkraft zu den regenerativen Energiequellen und bezieht sich auf die Umsetzung der kinetischen Energie des Wassers in mechanische und gleich darauf über einen Generator in elektrische Energie. Die an Staudämmen und Turbinen angegeliederten Wasserkraftwerke speisen dann die gewonnene elektrische Energie über ein integriertes Umspannwerk in ein Mittel- oder Hochspannungsnetz ein.

Schließlich kommt der Geothermie als Wärmestrom aus dem Erdinneren eine ganz spezielle Rolle sowohl bei der direkten Nutzung als Wärmequelle (Gebäudetechnik) als auch als Hauptkomponente in einem mit Kraft-Wärme-Kopplung wirtschaftenden Energieerzeugungswerk zu. Über geothermische Anlagen wird durch Mantelkovektion unterhalb der Erdkruste Wärme mit Hilfe von speziellen geothermischen Wärmeleitungen transportiert. Man spricht hier von einem vertikalen Wärmetransport. Langfristig ist die geothermische Energie durch innovative und praktisch anwendbare Technologien zur Gewinnung, Speicherung, Verteilung und Optimierung des Nutzungsgrades eine völlig rentable Energiequelle und könnte theoretisch den globalen Bedarf an Energie für tausende von Jahren decken.

Rohstoffabhängige Energieträger für Ökostromgewinnung

Auch der Teilbereich der Bioenergie spielt eine bedeutende Rolle in der energetischen und substantiellen Verwertung von Biomasse. Denn Biomasse findet in flüssigem, festem oder gasförmigem Zustand insbesondere für die Erzeugung von Wärme eine vielseitige Verwendung. Die Einbeziehung der großangelegten Energieproduktion durch biogene Brennstoffe hat diesen Energieträger zu einem wesentlichen Bestandteil umweltfreundlicher Energiegewinnung gemacht. Die CO2-Balance von Biomasse ergibt sich aus dem Ausgleich des durch die Photosynthese aufgenommenen CO2-Gehalts aus der Atmosphäre und der Wiederabgabe (Emittierung) derselben CO2-Menge während des Verbrennungsprozesses von Biomasse.

Klär-, Gruben- und Deponiegase sind stark methanhaltig und bieten sich zu einer effizienten Nutzung für die Erzeugung von Wärme und Strom an. Das im Prozess der Vergärung von organischer Materie entstehende Gas und seine Nutzung als biogener Brennstoff ist ein wichtiger ökologischer und wirtschaftlicher Bestandteil zur sinnvollen und umweltbewussten Energiegewinnung. Im Prinzip handelt es sich bei der Energiegewinnung durch Deponiegase um einen bewusst gestalteten Transformationsprozess, in welchem schädliche Gase in nutzbare Energie umgewandelt werden. Der Einsatz von Ressourcen wie Klär-, Deponie- oder Grubengas zählt zwar nicht direkt zur Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energiequellen, trägt jedoch substantiell zu einer positiven Entwicklung in Sachen Umweltschutz bei.

Ökostrom – Grundbaustein der Energiewende

Der durch Geothermie, Wasserkraft, Windkraft und Solartechnik generierte Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist die Schlüsselkomponente des Ökostroms, zu denen ebenfalls Biomasse und Klärgas als nutzenbringende gekoppelte Energiekonzepte zählen. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern sind erneuerbare Energien zeitlich unbegrenzt nutzbar und verursachen dabei keine schädlichen Umwelteinflüsse. Die energietechnischen Entwicklungen haben die Nutzung erneuerbarer Energien in solch einem Grad vorangetrieben, dass die Gewinnung dieser Ressourcen und ihre Wirkungseffizienz stetig optimiert werden und die Nutzung ihres wahren und unerschöpflichen Potentials bereits in naher Zukunft dank der hohen Ausbauperspektive zu einer definitiv verbesserten Klimabilanz führen wird.

Neben der eskalierenden Umweltunverträglichkeit der Energiegewinnung mittels fossiler Energieträger spitzt sich die Unsicherheit in Sachen Atomenergie zu und bei vielen Verbrauchern lösen die Problematiken rund um das Thema Energieversorgung durch Kernenergie ein generelles Umdenken aus. Es gibt keinen plausiblen Grund mehr, den sinnvollen Einsatz von umweltfreundlichen Energien weiterhin zu verzögern und im Rahmen von Klimaschutzmaßnahmen effektiv zu implementieren. Denn die unbegrenzt verfügbaren Energiequellen sollten in naher Zukunft zu 100 % den Stromversorgungsbedarf weltweit decken können. Doch wir sprechen von reinen Ökostromangeboten. Wie aber ist der einfache Verbraucher in der Lage, die Qualität des Ökostroms einzuschätzen oder gar die Herkunft des von ihm benutzten Ökostroms nachzuverfolgen?

Garantiert echten Natur-Ökostrom erkennen

Der nationale Strommarkt unterzieht sich einer Wandlung und ist bereits seit einigen Jahren unter dem Zeichen der Energiewende auf eine radikale Umgestaltung des Strommarktes eingestellt. Die Liberalisierung des Strommarktes leitete die Ära der vielen Stromanbieter ein, mit zahlreichen kleineren dezentralen Energiegewinnungsanlagen, die selbst die Generierung von Strom im privaten Rahmen ermöglichen und zu Unabhängigkeitsverhältnissen von großkarätigen Stromerzeugern geführt haben. Viele der Direktvermarkter von Ökoenergie haben seit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG, eingeführt 2012) die verbreitete Einbeziehung erneuerbarer Energien in die existierenden Strommärkte ermöglicht. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sichert den Ökostromanbietern Einspeisevergütungen zu, deren Höhe nunmehr durch im Wettbewerb gehaltene Ausschreibungen festgelegt wird. Wie klimafreundlich sind aber die von Ökostromanbietern garantierten Ökoenergien?

Anfänglich empfiehlt es sich, beim Vergleich von Ökostromanbietern nach dem Gütesiegel als Nachweis für umweltfreundlichen, aus erneuerbaren Energiequellen generiertem Strom Ausschau zu halten. Die Ökostrom-Zertifizierung wird an all jene Ökostromanbieter verliehen, die von der Energiegewinnung bis hin zum Transport und der Verteilung an den Endverbraucher ihre Kunden mit Ökoenergie aus reinen regenerativen Energien umweltbewusst und effizient versorgen. Beispielsweise stimmen die alle strengen Kriterien erfüllenden Zertifizierungen Grüner Strom Label (Verbraucherzentrale, WWF, Öko-Institut) und ok-power Gütesiegel (Bund für Umwelt- und Naturschutz, Naturschutzbund Deutschland) mit den maßgebenden Anforderungen und Standards für zuverlässige und seriöse Ökostromanbieter überein.

Auf jeden Fall ist es ratsam, dass man sich rechtzeitig ausreichend Informationen zum Profil eines jeweiligen Ökostromanbieters einholt. Die Webseiten von ökologisch handelnden Unternehmen demonstrieren ihr gesellschaftliches Verantwortungsbewusssein und gewähren einen umfassenden Einblick in ihre umweltbewussten Methoden, und Vorangehensweisen zur umweltschonenden Stromversorgung und profilieren sich durch verstärktes Engagement für Investitionen in Klimaschutzprojekte und der Konstruktion von wirtschaftlich effizienteren Anlagen zur Ökoenergiegewinnung.

Eine vertrauenswürdige Orientierungshilfe bieten renommierte Vergleichsportale, auf denen potentielle Ökostrombezieher Fakten zu Daten, Stromversorgungskonzepte, Preise und Kapazitäten von Anbietern für Ökostrom erfahren. Ökostrom-Testsieger liefern ihren Verbrauchern reinen Natur-Ökostrom aus regenerativen Energiequellen, das heißt, die Einspeisung dieser Energien in das Stromnetz erfolgt ohne jegliche wirtschaftliche Interdependenz mit Energiekonzernen, die auch mit fossilen Energieträgern und Atomenergie in Stromproduktionssystem wirtschaften. Auch die Umbenennung von herkömmlichen Strom in reine ökologische Energie durch angekaufte Gütesiegel wird in jedem Fall negativ bewertet. Um besonders gut im Testvergleich für Anbieter von Ökoenergie abzuschneiden, wird die Förderung und Unterstützung von umweltfreundlichen Energieerzeugungsanlagen durch das Reinvestieren von Gewinnen in vielversprechende innovative Technologien positiv betont und bewertet, um durch Erneuerungen mit wahrer Energieeffizienz substantiell zur Verwirklichung der Energiewende beizutragen.

Es lohnt sich auf Natur-Ökostrom umzusteigen

Unter vielen Verbrauchern existiert noch immer das Vorurteil, dass grüner Strom im Vergleich zu herkömmlichem Strom teurer ist. Dies war noch vor einigen Jahren der Fall, doch heutzutage hat sich nicht nur der Kostenpunkt von ökologischem Strom zu Gunsten von Ökostromverbrauchern gewendet sondern er birgt zusätzlich besonders beeindruckende Sparmöglichkeiten. Naturstromverbrauchern eröffnen sich neue Möglichkeiten hinsichtlich eigener Stromgewinnung durch Installation von Photovoltaik Anlagen auf Dächern oder Grundstückarealen sowie umweltfreundlichen stromsparenden Nutzungsoptionen. Aktuell bedeutet dies, dass durch die Nutzung einer privaten Photovoltaik Anlage eine hohe Eigenstromversorgung erreicht und ein Spareffekt durch den senkenden Energiebedarf aus dem öffentlichen Netz von 30 bis 50 % erzielt werden kann. Ein solcher Haushalt verursacht bei umsichtigem Ökostomverbrauch keine CO2 Emissionen und kann sich seiner umweltschonenden Stromnutzung sicher sein und somit auf individueller Basis Nachhaltigkeit auf allen Ebenen praktizieren.

Umweltorganisationen wie Robin Wood observieren den Ökostrommarkt genau und sind deshalb in der Lage, Stromkunden den Wechsel zu angesehenen Ökostromanbietern zu empfehlen. Dadurch leisten diese Organisationen einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Energiewende. Nutzer von Ökoenergie haben die Möglichkeit, auf Stromtarifrechner-Seiten kostenlos und umgehend die günstigsten Stromtarifoptionen von zertifizierten Ökoenergieanbietern zu vergleichen und eventuell zu kostengünstigeren Naturstromanbietern zu wechseln. Auch auf weitere wesentliche Aspekte für einwandfreie Ökostromangebote wie die Form der Einspeisung von Strom durch die Ökostromunternehmen werden von diesen Umweltorganisationen hingewiesen. Denn eine Ökostromeinspeisung kann auf zwei verschiedene Weise stattfinden. Bei einer mengengleichen Einspeisungwerden vom Anbieter die für das gesamte Jahr benötigte Mengen an Ökoenergie einspeist, so dass zu Spitzenbelastungszeiten auch Strom aus anderweitigen, unbekannten Quellen hinzugezogen werden kann. Eine zeitgleiche Einspeisung hingegen garantiert die Einspeisung der augenblicklich benötigten Menge an grüner Energie, was zu einem ständigen Nachfluss an umweltfreundlichem Strom führt.

Zu den empfehlenswerten Ökostromanbietern gehören zuverlässige Unternehmen wie die Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Naturstrom, Lichtblick oder Branchenquereinsteiger wie die Handelskette Tchibo, die mit einer der umweltverträglichsten Formen erneuerbarer Energiegewinnung, der Wasserkraft, wirtschaftet.

Ökostrom-Perspektiven

Gerade in Entwicklungsländern sind die Möglichkeiten der Nutzung erneuerbarer Energiequellen immens und unter Berücksichtigung internationaler Gegebenheiten und regionaler Prioritäten können sich aus dem Einsatz regenerativer Energien Vorteile für signifikanten Verbesserungen der Lebensbedingungen der dortigen Bevölkerung ergeben.

Das Potential für eine saubere Ökostromproduktion ist omnipräsent und nur global gesehen können zukunftsorientierte Lösungskonzepte für klimafreundliche Energiegewinnung unseren Planeten schützen, soweit es in unserer Macht steht.

Verschiedene Ökostromanbieter

—Kein Anspruch auf Vollständigkeit, Angaben ohne Gewähr—

Alle aufgelisteten Anbieter von Ökostrom-Tarifen sind im gesamten Bundesgebiet erhältlich, weisen jedoch vereinzelt je nach Postleitzahl-Gebiet unterschiedliche Grund-und Arbeitspreise auf. Sofern Sie als Anbieter nicht gelistet sind, können Sie sich gerne bei uns melden.

Nord Stadtwerke GmbH

Die Nordstadtwerke GmbH ist ein Verbund von vier kommunalen Stadtwerken aus Schleswig-Holstein (Halstenbek, Itzehoe, Quickborn, Rendsburg) und der Gruppe Vereinigte Stadtwerke (Bad Oldesloe, Mölln, Ratzeburg).

Die Entgelte der angebotenen Ökostrom-Tarife Gröönstrom und Gröönstrom STUDI sind PLZ-abhängig und besitzen eine Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten. Die Kündigungsfrist beträgt sechs Wochen und die Preisgarantie bis zu einem Jahr. Die vom mit dem OK-Power-Label zertifiziertem Unternehmen genutzten Stromquellen stammen zu 100% aus regenerativen Energien.

susiEnergie

SusiEnergie gehört zu 100% den Technischen Werken Schussental, einem mittelständischen Unternehmen aus Weingarten in Oberschwaben mit rund 150 Mitarbeitern.

Der Tarif susiÖkostrom Fix ist PLZ-abhängig und hat eine Mindestvertragslaufzeit von 12 bzw. 24 Monaten. Die festgelegte Kündigungsfrist beträgt sechs Wochen bei einer Preisgarantie bis zu einem Jahr. Das mit dem OK-Power-Label zertifizierte Unternehmen bezieht seinen Strom zu 100% aus regenerativen Energien.

ENTEGA Energie GmbH

Die Entega Energie GmbH aus Darmstadt mit derzeit etwa 200 Mitarbeitern beliefert und betreut momentan deutschlandweit etwas über 350.000 Kunden mit Ökostrom.

Der PLZ-abhängige Tarif Ökostrom Maxi besitzt eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten mit einer zweiwöchigen Kündigungsfrist. Neben der ein Jahr gewährten Preisgarantie nutzt das OK-Power-Label zertifizierte Unternehmen ausschließlich Stromquellen aus regenerativen Energien.

energieGUT GmbH

Als 100%ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Duisburg vertreibt das Unternehmen seine Angebote nur über das Internet.

Der Tarif HalloNatur! ist PLZ-abhängig und wird komplett aus Stromquellen regenerativer Energien gewonnen. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt drei Monate, die Kündigungsfrist vier Wochen. Das mit dem OK-Power-Label ausgestattete Unternehmen gewährt eine Preisgarantie bis zu einem Jahr.

SAVERO Energie

Der Anbieter Savero Energie wird zu 100% als eine Tochtergesellschaft der „Energieagenten Versorgungs GmbH“ aus Troisdorf geführt. Das relativ junge Unternehmen (Gründungsjahr 2014) garantiert bei einem Vertragsabschluss, daß 0.5 Cent je berechneter Kilowattstunde in den Ausbau erneuerbarer Energien fließen.

Der Chancen Geben Privat genannte Tarif ist PLZ-abhängig und beinhaltet eine Preisgarantie bis zu einem Jahr. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt momentan einen Monat und die Kündigungsfrist vier Wochen. Der Anbieter trägt das OK-Power-Siegel und bezieht seinen Strom aus 100% regenerativer Energien.

Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH (EWS)

Das Energieversorgungsunternehmen mit Firmensitz Schönau (Schwarzwald) betreibt und organisiert neben dem örtlich-regionalen Stromnetz auch einen bundesweiten Vertrieb von Ökostrom.

Der Strom stammt dabei aus Wasserkraft von Neuanlagen, die nicht älter als sechs Jahre sind und aus klimaschonenden Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Der Tarif Ökostrom EWS ist bundesweit einheitlich und hat bei einer Kündigungsfrist von vier Wochen keine Mindestlaufzeit.

Das mit dem Label EcoTopTen zertifizierte Unternehmen bietet eine Preisgarantie bis Ende 2076.

123energie

123energie ist die Online-Marke der Pfalzwerke AG aus Ludwigshafen. Diese sind mit rund 430.000 Kunden der größte Energieversorger in der Pfalz sowie im Saarpfalz-Kreis und seit über 100 Jahren in der Region verankert.

Der PLZ-abhängige Tarif 123ökostrom Premium besitzt eine Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten mit einer Kündigungsfrist von sechs Wochen. Bei Vertragsabschluss gewährt die Gesellschaft mit dem OK-Power-Label eine Preisgarantie von bis zu zwei Jahren sowie als Besonderheit einen Sofortbonus (100€) und einen Neukundenbonus (110€).

Greenpeace Energy eG

Die Greenpeace Energy eG fungiert als ein deutschlandweiter Energielieferant in der Geschäftsform einer eingetragenen Genossenschaft. Der gelieferte Ökostrom wird ausschließlich aus den erneuerbaren Energiequellen Wind und Wasser gewonnen. Der Kundenbestand beträgt 125.000 Empfänger und 23.000 Genossenschaftsmitglieder (Stand 2016).

Vom Verein Greenpeace e.V. fungiert die Energy eG rechtlich und wirtschaftlich unabhängig. Die gleichlautende Namensverwendung ist jedoch vertraglich an die Bedingung geknüpft, daß Greenpeace Energy die vom Greenpeace e.V. definierten Qualitätskriterien für sogenannten „sauberen Strom“ erfüllt.

Der bundesweit einheitliche Tarif Ökostrom hat keine Mindestlaufzeit und eine Kündigungsfrist von vier Wochen. Die mit dem OK-Power-Label PLUS zertifizierte Gesellschaft gewährt eine Preisgarantie bis zum Jahresende (31.12.2017).

NATURSTROM AG/NaturStromHandel GmbH

Die Naturstrom AG aus Düsseldorf als Anbieter von erneuerbaren Energien für den Privat-und Gewerbemarkt wurde 1998 gegründet und trat 1999 in den kommerziellen Handel ein. Damit gehörte das Unternehmen zu den ersten unabhängigen Händlern für Ökostrom im Bundesgebiet. Stand 2015 belieferte das Unternehmen mit 280 Mitarbeitern rund 240.000 Kunden.

Die mittelständische NATURSTROM AG sieht sich als bürgerliche Energiegesellschaft in der Rechtsform einer AG und als betont unabhängige Alternative zum konventionellen Energiesektor. Die von etwa 1.000 Aktionären getragenen Aktien werden nicht an der Börse gehandelt. Der Fokus auf inhaltliche Ziele, die im Mittelpunkt stehen, beinhaltet den Verzicht auf Renditevorgaben.

Der Tarif naturstrom ist bundesweit einheitlich und beinhaltet keine Mindestlaufzeit bei einer Kündigungsfrist von vier Wochen. Das Unternehmen investiert je Kwh einen Cent netto in ökologische Kraftwerke und innovative Energiewende-Projekte.

Bürgerwerke eG

Die Bürgerwerke aus Heidelberg sind ein Verbund von Bürger-Energiegesellschaften. Der Stromvertrieb erfolgt in regionaler Zusammenarbeit mit den lokalen Bürger-Energiegenossenschaften, welche die regionale Vermarktung des Stroms übernehmen, während die Bürgerwerke eG die Abrechnung durchführt.

Bürgerwerke eG vermarkten den von den Mitgliedsgesellschaften per Wind und Solar erzeugten Ökostrom und arbeiten dabei zu Selbstkosten ohne konkrete Gewinnvorgabe. So verbleibt die gesamte Wertschöpfung in den Reihen der Energie-Genossenschaften vor Ort, die damit neue EEA-Anlagen planen und umsetzen können.

Polarstern Energie

Die Polarstern Energie GmbH aus München ist zu 100% im Besitz dreier Gründer und liefert mit dem Tarif Wirklich Ökostrom PLZ-abhängig Strom aus regenerativen Energien. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt einen Monat, die Kündigungsfrist zwei Wochen und eine Preisgarantie wird bis zum Jahresende (31.12.2017) gewährt.

LichtBlick SE

Das Energieversorgungsunternehmen LichtBlick aus Hamburg stellt mit bundesweit 560.000 Stromkunden den derzeitigen Marktführer im Bereich Ökostrom dar. In der unternehmenseigenen Marke „SchwarmStrom“ werden innovative Lösungen für den Betrieb sogenannter „Virtueller Kraftwerke“ mithilfe der vom Unternehmen entwickelten Software „SchwarmDirigent“ gebündelt.

Das Konzept sieht vor, daß der SchwarmStrom mittels Speicher und Erzeugungsanlagen wie Batterien, Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken entsteht und sich zu einem unsichtbaren Großkraftwerk („virtuelles Kraftwerk“) formiert. Diese IT-Lösung gilt branchenintern als eine „richtungsweisende Plattform für den Energiemarkt“.